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Disziplin

17.01.2019

Disziplin

Es wird Zeit, sich den Mythos "Erfolg funktioniert nur über stetiges diszipliniertes Verhalten" mal etwas näher anzuschauen!

Vielen erfolgreichen Menschen wird eine starke, selbstbeherrschende Disziplin unterstellt.
Für von außen Betrachtende erweckt dies oft den Eindruck, dass das ständige ausüben von Disziplin ein absolut notwendiger Erfolgsfaktor sei.

Dem ist nicht so!

Ich möchte ganz klar mit dem sich hartnäckig haltendem Mythos Disziplin brechen!

Dazu ist es wichtig, dass wir uns die Disziplin als solche mal etwas näher anschauen. Wann wird sie denn benötigt?

Disziplin benötigen wir im Moment der Überwindung.

Wenn wir etwas tun möchten, das noch nicht unser normales Verhaltensmuster ist, müssen wir uns anstrengen bzw. uns dazu "überwinden" - dafür brauchen wir Disziplin.
Ab dem Zeitpunkt, an dem dieses zu Gewohnheit geworden ist, brauchen wir nur noch bedingt Disziplin, um diese neu erworbene Gewohnheit auszuführen.

Wenn wir uns zum Beispiel Leistungssportler anschauen, kommen uns diese, subjektiv betrachtet, sehr diszipliniert vor. Das ganze regelmäßige Training, das konsequente sich ernähren, immer ausreichende Schlafenszeiten einhalten… All das ist notwendig, um in einen sportlichen Gebiet Spitzenleistungen bringen zu können. Aus der Sicht einer beobachtenden Person, müssen solch "diszipliniert" eingehaltenen Lebensabläufe zwangsläufig mit viel Selbstbeherrschung verbunden sein.
Doch bei so manchem wird allein durch diese Vorstellung, die Motivation einer eigenen Verhaltensänderung schon im Keim erstickt.

Ist da wirklich nur die "Disziplin" am Werk? - Nein!

Ich möchte hier keinesfalls die Leistung anderer Menschen schmälern. Das, was ich zum Ausdruck bringen möchte ist, dass eine andere mächtige "Kraft" mindestens genauso stark am Werk ist:

Die Gewohnheit.

Was all diese, von außen betrachtet, sehr diszipliniert wirkende Menschen gemeinsam haben ist: Sie alle haben ihrem Ziel dienliche Gewohnheiten entwickelt!

Anfangs, als sie diese Gewohnheiten noch nicht hatten, gehörte sicherlich Disziplin dazu, um diese zu entwickeln. Doch ist erst mal eine gewisse Gewohnheitsstruktur installiert, bedarf es nicht mehr großer Disziplin, diese immer wieder aufs Neue auszuführen.
Selbstverständlich haben wir in bestimmten Situationen auch dann die Notwendigkeit einer "Überwindung", allerdings steht die subjektive Wahrnehmung der Anstrengung beim "Überwinden" in keinem Verhältnis zu der Anstrengung die wir bräuchten, wenn wir diese Gewohnheit nicht entwickelt hätten.

Und genau deshalb ist es, meiner Meinung nach, erfolgsentscheidend, welche Gewohnheiten wir entwickelt haben!
Gerade wenn es um den Umgang mit Geld geht, haben wir sehr häufig schlechte Gewohnheiten und Verhaltensmuster entwickelt. Hier lohnt es sich, genauer zu analysieren und diese zu identifizieren. Haben wir das einmal getan, benötigen wir selbstredend etwas Disziplin, um uns dann neue Gewohnheiten anzueignen. Danach allerdings werden diese neuen Gewohnheiten zu unseren normalen Verhaltensmuster und es bedarf weit weniger Energie, diese zu halten.

Ich bin der Meinung dass ein vermeintlich erfolgreiches Handeln, basierend auf ständig erzwungener Disziplin, eher krank macht als erfolgreich. Da droht Burnout und Ähnliches eher, als der langersehnte Erfolg!

Wir sind von Grund auf träge. Dies macht aus Sicht der Evolutionsbiologie durchaus Sinn (Energie sparen).
Auch Überwindung kostet Energie und auch gedankliche Kraftanstrengung kostet Energie. Ökonomischer ist es, sich in einem Zustand zu befinden, der wenig Energie verbraucht. D.h. wenn ich mich, um eine Tätigkeit auszuüben oder ein bestimmtes Verhalten anzunehmen, ständig disziplinieren müsste, würde dieses "sich überwinden müssen" auch ständig einen höheren Energieverbrauch bedeuten.
Dies ist auch hauptsächlich der Grund, warum in unserem Gehirn neue Synapsenverbindungen angelegt werden und stetige Beanspruchung diese festigt. Passiert diese "Beanspruchung" häufig genug und wird sie idealerweise mit hoher positiver Motivation belegt, bildet sich ein neues Verhaltensmuster aus - eine neue Gewohnheit entsteht.
Nachdem nun unser Gehirn sozusagen umgebaut wurde, empfinden wir die Kraftanstrengung die wir benötigen, um dieses neue Verhalten auszuüben, nicht mehr als so hoch.

Eine entscheidende Zutat fehlt allerdings noch: Die Motivation!

Würden wir uns immer wieder aufs Neue zwingen etwas zu tun, was wir in unserem Innersten gar nicht möchten oder erkennen wir keine Sinnhaftigkeit dahinter, wird uns dieses zwanghafte Tun irgendwann frustrieren.
Wenn wir dennoch weitermachen, werden wir es vielleicht sogar gut können. Allerdings erhöht stetig erlebte Frustration auch die Wahrscheinlichkeit krank zu werden! Deshalb ist es viel erfolgsversprechender, wenn wir die neue, von uns angestrebte Gewohnheit, nicht nur über Wiederholung trainieren, sondern diese auch mit möglichst positiven Emotionen und einem für uns erstrebenswertem Sinn belegen.

Zu wissen "warum", und dieses "warum" mit positiven Gefühlen zu untermauern, ist meiner Meinung nach, einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren beim Erlernen neuer Gewohnheiten.

Unser Konzept ist gemeinsam mit Ihnen eine optimale Strategie zu entwickeln, die uns zügig zum Ziel führt.



Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir beraten Sie gerne in Ihrem Anliegen.


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