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FIREWALL

22.01.2019

nser Denken und Handeln basiert auf unbewussten Verarbeitungsprozessen unseres Gehirns.
Sehr häufig sind die Reize dazu von außen gesetzt/impliziert.
Die Werbung bedient sich dieser Tatsache sehr geschickt.
Die von uns (oft auch unbewusst) konsumierte Werbung, ist darauf spezialisiert, uns zu beeinflussen und zum Kauf anzuregen.
Dagegen ist niemand gefeit.

Ein Kind zum Beispiel, das in der Werbung ein anderes Kind sieht, wie es glücklich mit seinen Freunden und einem bestimmten Spielzeug (um das es in der Werbung geht) spielt, wird weit mehr beeinflusst als nur durch das Spielzeug selbst.
Das ganze Drumherum, die Fröhlichkeit der Gruppe, das "Held-Sein" innerhalb eines Freundeskreises, all das weckt tief in uns liegende Bedürfnisse. Bedürfnisse nach sozialer Geltung, sozialer Anerkennung und wird vom Konsumenten (Kind) unbewusst mit dem angepriesenen Produkt verknüpft.
Dieses neue, innerlich tief ersehnte Selbstbild und die daraus entstehenden Gefühle, sind der Treibstoff für das Kauf-Verhalten der heutigen und zukünftigen Konsumgesellschaft.

Da das Neuro (Gehirn)- Marketing, ganz bewusst auf unsere unbewussten Verhaltensprozesse und dessen Manipulation abzielt, stellt sich die Frage: Wie wehrt man sich dagegen?
Wie können wir etwas, dass uns bewusst wird (wenn überhaupt), erst nachdem es unbewusst schon sein Ziel erreicht hat, noch verhindern?

Antwort: GAR NICHT!!!

Ein Verhindern dessen würde ja bedeuten in der Zeit zurückzureisen, um den Prozess erst gar nicht zu zulassen. Dies ist - zumindest aus dem heutigen, allgemein gültigem Physikverständnis - für uns Menschen nicht möglich. 

Das einzige, was wir tun können, ist, die dann daraus folgenden Verhaltensmuster/Kaufentscheidungen bewusst zu kontrollieren. Doch bewusste Kontrolle erfordert Energie und Anstrengung - Disziplin!

Doch ist das wirklich das, was wir wollen???

Ein Leben zu führen in den Ketten der selbstauferlegten Disziplin, nur um nicht mal wieder über die Stränge zu schlagen und unser Budget zu sprengen?
Immer aufs Neue...immer wieder, von Monat zu Monat, Jahr um Jahr...?
Ich glaube nicht!

Ich bin der Überzeugung, dass es mehr Sinn macht, unbewusste Prozesse vor den Angriffen des Neuromarketings da zu schützen, wo diese auch stattfinden - auf der unbewussten Ebene!

Wir brauchen eine "Firewall"!

Eine Firewall könnte zum Beispiel sein, bewusst nützliche, zielführende Gewohnheiten im Umgang mit Geld auszubilden (besonders bei unseren Kindern).
Das Bedienen fest angelegter Gewohnheiten (am besten schon früh ausgebildet) benötig kaum mehr Überwindungs-Energie und somit auch nicht viel Disziplin - sonst wären es ja keine Gewohnheiten!

Das ständige Ankämpfen gegen die auf uns einwirkenden Kaufimpulse, sei es auch nur unbewusst, ist kräfteraubend.

Nützliche Gewohnheiten hingegen haben die Funktion eines Schutzschildes - sie schützen uns und unsere Finanzen und sind somit in unserer Konsumgesellschaft DAS stützende Fundament, auf dem wir unsere finanziellen Ziele erreichen können.
Sie schützen uns vor Manipulationen, noch bevor uns diese als solche bewusst werden.

Welche nützlichen Gewohnheiten im Umgang mit Geld habt ihr denn für euch entwickelt?
Oder welche würdet ihr noch gerne entwickeln ?

Schreibt mir eure Anregungen, ich freue mich über eure Kommentare

Unser Konzept ist gemeinsam mit Ihnen eine optimale Strategie zu entwickeln, die uns zügig zum Ziel führt.



Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir beraten Sie gerne in Ihrem Anliegen.


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