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Limoco Super-Blog


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21.12.2018

Neujahresvorsätze

Immer wieder höre ich, dass Neujahrsvorsätze keinen Sinn machen, weil sie sowieso zum Scheitern verurteilt sind.
Aber warum ist das so?
Warum scheitern tatsächlich so viele von den gut gemeinten Vorsätzen für das neue Jahr? Waren sie nicht gut genug? Nicht ernst genug gemeint? Oder eher nur so dahingesagt, um sich selbst einen Sinn für das neue Jahr zu geben?
Ich glaube nicht, dass diese Thesen immer stimmen. Ich glaube eher, dass viele der Neujahresvorsätze durchaus ernst gemeint sind - oder aus späterer Sicht waren. Sicherlich sind auch oft "starke" Motive, die den Antrieb zur Formulierung eines Vorsatzes geben, vorhanden gewesen.
Das Scheitern allerdings liegt in den seltensten Fällen daran, dass wir es nicht "ernst genug" gemeint haben. Es liegt vielmehr daran, dass wir noch nicht die notwendigen Gewohnheiten in unserem neuen, von uns gewünschten Verhalten entwickelt haben und nicht die nötige Disziplin, die "Zwischenzeit" durchzuhalten.

Für einen erfolgreichen Start in ein neues, von uns erwünschtes Verhalten, bedarf es das für uns das richtige Motiv und das Durchhaltevermögen (Disziplin), dieses neue Verhalten zu etablieren.

Gerade ein gut gewählter Moment, der eine große Symbolkraft hat, kann da durchaus als "Motivations - Katapult" dienen. Das neue, noch unverbrauchte (erst frisch beginnende) Jahr ist für viele so ein "starker" Moment!

Warum sollte man also dies nicht zum eigenen Vorteil nützen und diesen zusätzlichen Motivationsschub mitnehmen?
Wer seine Finanzen sortieren möchte oder sich vorgenommen hat mit Geld in Zukunft besser umzugehen, hat gerade JETZT zu Beginn des neuen Jahres ideale Voraussetzungen dafür.
Sich richtig aufzustellen bzw. dieses zu planen, ist gerade jetzt besonders sinnvoll. Bei den meisten Menschen sind nun die großen Einkäufe vorbei (Weihnachtsgeschenke, Winterreifen, Winterurlaub usw..) und Anfang Januar, auch die meisten großen Kontoabbuchungen (Versicherungen, usw.). Spätestens mit dem Februar Gehalt bekommen viele von uns die Chance einen vorher durchdachten Plan auch umzusetzen.

Du möchtest ein finanziell entspanntes Jahr 2019 ?

Dann gilt gerade jetzt, zu Beginn des neuen Jahres, etwas Energie in die Planung dessen zu investieren.
Mit Freude und Energie in ein neues Jahr zu starten, bedeutet vor allem auch, diesem angstfrei zu begegnen. Ängste haben wir oft deshalb, weil wir uns mögliche Situationen vorstellen, ohne einen wirklichen Überblick zu haben und weit und breit keine Lösung in Sicht scheint. Ein vorheriges "Durchdenken" des neuen Jahres um sich einen finanziellen "Schlachtplan" zuzulegen, kann sehr befreiend wirken und das neue Jahr mit viel Freude, Motivation und finanzieller Zuversicht beginnen lassen.
In diesem Sinne wünsche ich Dir einen guten Start ins Jahr 2019!


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Disziplin

Es wird Zeit, sich den Mythos "Erfolg funktioniert nur über stetiges diszipliniertes Verhalten" mal etwas näher anzuschauen!

Vielen erfolgreichen Menschen wird eine starke, selbstbeherrschende Disziplin unterstellt.
Für von außen Betrachtende erweckt dies oft den Eindruck, dass das ständige ausüben von Disziplin ein absolut notwendiger Erfolgsfaktor sei.

Dem ist nicht so!

Ich möchte ganz klar mit dem sich hartnäckig haltendem Mythos Disziplin brechen!

Dazu ist es wichtig, dass wir uns die Disziplin als solche mal etwas näher anschauen.
Wann wird sie denn benötigt?

Disziplin benötigen wir im Moment der Überwindung.
Wenn wir etwas tun möchten, das noch nicht unser normales Verhaltensmuster ist, müssen wir uns anstrengen bzw. uns dazu "überwinden" - dafür brauchen wir Disziplin.
Ab dem Zeitpunkt, an dem dieses zu Gewohnheit geworden ist, brauchen wir nur noch bedingt Disziplin, um diese neu erworbene Gewohnheit auszuführen.
Wenn wir uns zum Beispiel Leistungssportler anschauen, kommen uns diese, subjektiv betrachtet, sehr diszipliniert vor.
Das ganze regelmäßige Training, das konsequente sich ernähren, immer ausreichende Schlafenszeiten einhalten… All das ist notwendig, um in einen sportlichen Gebiet Spitzenleistungen bringen zu können. Aus der Sicht einer beobachtenden Person, müssen solch "diszipliniert" eingehaltenen Lebensabläufe zwangsläufig mit viel Selbstbeherrschung verbunden sein.
Doch bei so manchem wird allein durch diese Vorstellung, die Motivation einer eigenen Verhaltensänderung schon im Keim erstickt.

Ist da wirklich nur die "Disziplin" am Werk?

Nein!

Ich möchte hier keinesfalls die Leistung anderer Menschen schmälern. Das, was ich zum Ausdruck bringen möchte ist, dass eine andere mächtige "Kraft" mindestens genauso stark am Werk ist:

Die Gewohnheit.

Was all diese, von außen betrachtet, sehr diszipliniert wirkende Menschen gemeinsam haben ist:
Sie alle haben ihrem Ziel dienliche Gewohnheiten entwickelt!

Anfangs, als sie diese Gewohnheiten noch nicht hatten, gehörte sicherlich Disziplin dazu, um diese zu entwickeln. Doch ist erst mal eine gewisse Gewohnheitsstruktur installiert, bedarf es nicht mehr großer Disziplin, diese immer wieder aufs Neue auszuführen.
Selbstverständlich haben wir in bestimmten Situationen auch dann die Notwendigkeit einer "Überwindung", allerdings steht die subjektive Wahrnehmung der Anstrengung beim "Überwinden" in keinem Verhältnis zu der Anstrengung die wir bräuchten, wenn wir diese Gewohnheit nicht entwickelt hätten.

Und genau deshalb ist es, meiner Meinung nach, erfolgsentscheidend, welche Gewohnheiten wir entwickelt haben!
Gerade wenn es um den Umgang mit Geld geht, haben wir sehr häufig schlechte Gewohnheiten und Verhaltensmuster entwickelt.
Hier lohnt es sich, genauer zu analysieren und diese zu identifizieren. Haben wir das einmal getan, benötigen wir selbstredend etwas Disziplin, um uns dann neue Gewohnheiten anzueignen. Danach allerdings werden diese neuen Gewohnheiten zu unseren normalen Verhaltensmuster und es bedarf weit weniger Energie, diese zu halten.
Ich bin der Meinung dass ein vermeintlich erfolgreiches Handeln, basierend auf ständig erzwungener Disziplin, eher krank macht als erfolgreich.
Da droht Burnout und Ähnliches eher, als der langersehnte Erfolg!

Wir sind von Grund auf träge. Dies macht aus Sicht der Evolutionsbiologie durchaus Sinn (Energie sparen).
Auch Überwindung kostet Energie und auch gedankliche Kraftanstrengung kostet Energie. Ökonomischer ist es, sich in einem Zustand zu befinden, der wenig Energie verbraucht.
D.h. wenn ich mich, um eine Tätigkeit auszuüben oder ein bestimmtes Verhalten anzunehmen, ständig disziplinieren müsste, würde dieses "sich überwinden müssen" auch ständig einen höheren Energieverbrauch bedeuten.
Dies ist auch hauptsächlich der Grund, warum in unserem Gehirn neue Synapsenverbindungen angelegt werden und stetige Beanspruchung diese festigt. Passiert diese "Beanspruchung" häufig genug und wird sie idealerweise mit hoher positiver Motivation belegt, bildet sich ein neues Verhaltensmuster aus - eine neue Gewohnheit entsteht.
Nachdem nun unser Gehirn sozusagen umgebaut wurde, empfinden wir die Kraftanstrengung die wir benötigen, um dieses neue Verhalten auszuüben, nicht mehr als so hoch.

Eine entscheidende Zutat fehlt allerdings noch: Die Motivation!

Würden wir uns immer wieder aufs Neue zwingen etwas zu tun, was wir in unserem Innersten gar nicht möchten oder erkennen wir keine Sinnhaftigkeit dahinter, wird uns dieses zwanghafte Tun irgendwann frustrieren.
Wenn wir dennoch weitermachen, werden wir es vielleicht sogar gut können.
Allerdings erhöht stetig erlebte Frustration auch die Wahrscheinlichkeit krank zu werden! Deshalb ist es viel erfolgsversprechender, wenn wir die neue, von uns angestrebte Gewohnheit, nicht nur über Wiederholung trainieren, sondern diese auch mit möglichst positiven Emotionen und einem für uns erstrebenswertem Sinn belegen.

Zu wissen "warum", und dieses "warum" mit positiven Gefühlen zu untermauern, ist meiner Meinung nach, einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren beim Erlernen neuer Gewohnheiten.


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Firewall

FIREWALL

Unser Denken und Handeln basiert auf unbewussten Verarbeitungsprozessen unseres Gehirns.
Sehr häufig sind die Reize dazu von außen gesetzt/impliziert.
Die Werbung bedient sich dieser Tatsache sehr geschickt.
Die von uns (oft auch unbewusst) konsumierte Werbung, ist darauf spezialisiert, uns zu beeinflussen und zum Kauf anzuregen.
Dagegen ist niemand gefeit.

Ein Kind zum Beispiel, das in der Werbung ein anderes Kind sieht, wie es glücklich mit seinen Freunden und einem bestimmten Spielzeug (um das es in der Werbung geht) spielt, wird weit mehr beeinflusst als nur durch das Spielzeug selbst.
Das ganze Drumherum, die Fröhlichkeit der Gruppe, das "Held-Sein" innerhalb eines Freundeskreises, all das weckt tief in uns liegende Bedürfnisse. Bedürfnisse nach sozialer Geltung, sozialer Anerkennung und wird vom Konsumenten (Kind) unbewusst mit dem angepriesenen Produkt verknüpft.
Dieses neue, innerlich tief ersehnte Selbstbild und die daraus entstehenden Gefühle, sind der Treibstoff für das Kauf-Verhalten der heutigen und zukünftigen Konsumgesellschaft.

Da das Neuro (Gehirn)- Marketing, ganz bewusst auf unsere unbewussten Verhaltensprozesse und dessen Manipulation abzielt, stellt sich die Frage: Wie wehrt man sich dagegen?
Wie können wir etwas, dass uns bewusst wird (wenn überhaupt), erst nachdem es unbewusst schon sein Ziel erreicht hat, noch verhindern?

Antwort: GAR NICHT!!!

Ein Verhindern dessen würde ja bedeuten in der Zeit zurückzureisen, um den Prozess erst gar nicht zu zulassen. Dies ist - zumindest aus dem heutigen, allgemein gültigem Physikverständnis - für uns Menschen nicht möglich.


Unser Konzept ist gemeinsam mit Ihnen eine optimale Strategie zu entwickeln, die uns zügig zum Ziel führt.



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